Beratung >Migranten

Beteiligung des WHKT am Netzwerk IQ

Das Ziel des bundesweiten Netzwerks IQ (www.netzwerk-iq.de) besteht darin,  die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund so zu verbessern, dass die Beschäftigungsmöglichkeiten und die Beschäftigungsperspektiven langfristig verbessert werden. Ein entscheidendes Kriterium dafür, die berufliche Qualifikation und Transparenz individueller Potentiale. Hierfür setzen sich die Netzwerkpartner mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Bundesagentur für Arbeit (BA), bundesweit ein.

Für das regionale Netzwerk in NRW, an dem der WHKT mit einem Teilprojekt beteiligt ist und welches von der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (GIB, Bottrop) koordiniert wird, stehen die folgenden drei zentralen Handlungsfelder im Mittelpunkt:

  1. Mitwirkung bei der Entwicklung regionaler Unterstützungsstrukturen im Zusammenhang mit dem Anerkennungsgesetz (BQFG)
  2. Qualifizierung und Beratung relevanter Akteure
  3. Regionale Verzahnung von Unterstützungsleistungen – Vereinbarungen im Sinne der »Prozesskette« (diese wurde vom Netzwerk-IQ entwickelt und ist hier nachzulesen)


In der ersten Umsetzungsphase, Juli bis Dezember 2011, werden sich die WHKT-Aktivitäten insbesondere auf den ersten Bereich und der damit im Zusammenhang stehenden Herausforderungen konzentrieren. So ist etwa geplant, dass ein Schulungsmodul für Anerkennungserstberatungsstellen entsteht, womit entsprechende Trainings für Interessenten realisiert werden. Darüber hinaus stellt die Optimierung des Übergangs von Erstberatung, hin zur zuständigen Stelle (z. B. Kammer), die die Gleichstellungsfeststellungsverfahren umsetzen,  eine wichtige Herausforderung dar.

Mit seinem Teilprojekt ist der WHKT ebenfalls an der IQ-Fachstelle Existenzgründung involviert.

Für das gesamte IQ-Netz ist eine Laufzeit bis Ende 2014 angedacht.

Weiterführende Links:

www.pro-qualifizierung.de