Beschäftigungssicherung in Migrantenbetrieben
Hintergrund:
Es ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass in den Migrantenbetrieben des Handwerks noch erhebliche Potenziale für Beschäftigung und Wachstum liegen. Um diese Potenziale identifizieren zu können, ist ein Projekt unter dem Titel »Beschäftigungschancen und Beschäftigungssicherung in Migrantenunternehmen des nordrhein-westfälischen Handwerks – Gestaltung eines Dialogs« eingerichtet worden.
Das Projekt wurde an vier Standorten mit relativ hohem Migrantenanteil angedockt: Bielefeld, Dortmund, Duisburg und Köln. Gemeinsam mit den betreffenden Handwerkskammern und der Kreishandwerkerschaft sowie mit den wirtschaftlich orientierten Migrantenorganisationen und weiteren Akteuren vor Ort wird versucht, in den Migrantenbetrieben die Ressourcen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und für mehr Beschäftigungsfähigkeit zu fördern. Das Motto heißt also:
Beschäftigung sichern – Kulturelle Vielfalt nutzen - Im Dialog Zukunft gestalten.
Ziele:
Den Kontakt zu Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhabern mit Migrationshintergrund im Handwerk aufnehmen
Ihre Bedeutung im Handwerk wahrnehmen
Das vorhandene Beratungsangebot des Handwerks verstärkt auf die wachsende Gruppe an selbstständigen Migranten und Migrantinnen ausrichten
Bestehende Kommunikationsbarrieren abbauen
Die wirtschaftlich orientierten Migrantenorganisationen am Dialogprozess beteiligen
Die Chancen für Beschäftigungseffekte im Handwerk verdeutlichen
Jungen Erwachsenen und älteren Beschäftigten mit Migrationshintergrund die Möglichkeiten der beruflichen Bildung im Handwerk aufzeigen
Die Bedeutung von Migrantenunternehmen des Handwerks in der Öffentlichkeit stärken
Möglichkeiten der Kooperation entdecken
Aufbau eines dauerhaften sozialen Netzwerkes am Standort, das für eine stabiles Niveau des freiwilligen Engagements zwischen den lokalen Partnern (UnternehmerInnen und Organisationen) sorgt
Beachtung des Gender-Aspektes
Maßnahmen:
Verbindliche Absprachen mit der jeweiligen Handwerksorganisation über die Durchführung des Projektes
Aufbau eines Verteilers aus Betrieben der Handwerksrolle
Kooperation mit Migrantenorganisationen vor Ort
Dialogauftakt-Veranstaltungen am jeweiligen Standort mit anschließender Netzwerkgründung
Fachdiskurse (Workshops) auf Landesebene über Zugänge zur Beschäftigungsfähigkeit
Betriebsbesuche als Sensibilisierungsaufgabe
Erstellung entsprechender Leitfäden für die Handwerksorganisation
Informationsversorgung durch Newsletter, Reports und Internetauftritt
Tag der Migrantenbetriebe in Gegenwart des Ministers
Abschlussveranstaltung auf Landesebene
Projektsteuerung
Förderung:
Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Düsseldorf (MAGS) und des Westdeutschen Handwerkskammertages (WHKT), gefördert durch die Europäische Union und das Land NRW

Kontakt und Partner an den Standorten:
Aktuelle Informationen zum Dialogprozess:
www.handwerk-migranten.nrw.de
Handwerkskammer OWL zu Bielefeld
Obernstr. 48
33602 Bielefeld
Tel.: 0521/5608200
www.handwerk-owl.de
Handwerkskammer Dortmund
Ardeystr. 93
44139 Dortmund
Tel.: 0231/5493 410
www.hwk-do.de
Kreishandwerkerschaft Duisburg
Düsseldorfer Str. 166
47053 Duisburg
Tel.: 0203/99634 0
www.handwerk-duisburg.de
Handwerkskammer zu Köln
Heumarkt 12
50667 Köln
Tel.: 0221/2022 229
www.handwerkskammer-koeln.de
Westdeutscher Handwerkskammertag
Sternwartstr. 27-29
40223 Düsseldorf
Tel.: 0211/3007 760
Fax: 0211/3007 900
E-Mail: rolf.goebels
Downloads zum Thema
Weiterführende Links:
| www.handwerk- migranten.nrw.de/ |

