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Frauen im Handwerk – Mitarbeitende Ehefrauen und Lebenspartnerinnen

Ob als Inhaberin, Teilhaberin, Geschäftsführerin, Angestellte, geringfügig Beschäftigte oder auf familienrechtlicher Basis ohne Vergütung – egal, wie die Mitarbeit von Ehefrauen oder Partnerinnen im Betrieb des Mannes auch aussieht - ohne ihre tatkräftige Unterstützung liefe in den meisten Handwerksbetrieben wenig.

In rund 70 Prozent der deutschen Handwerksbetriebe sind die Ehefrauen und Lebenspartnerinnen des Unternehmers in den Betriebsalltag eingebunden. Ihre Aufgaben sind vielfältig. Sie decken nicht selten den gesamten kaufmännischen Bereich ab, das Personalwesen, die Kundenbetreuung, das Marketing oder sind fachlich in den Betrieb eingebunden. Sie sind Ansprechpartnerinnen sowohl für Kunden als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebs. Ihr Einsatz reicht oft weit über den »klassischer« Angestellter hinaus, was nicht selten sozialversicherungsrechtliche Probleme mit sich bringt. Zusätzlich zu den Aufgaben im Betrieb versorgen die Unternehmerfrauen »ganz nebenbei« auch noch Familie und Haushalt.

Häufig heiraten sie fachfremd ein. Umso wichtiger sind dann Kontakte zu Gleichgesinnten, die den Frauen im Handwerk die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs und der Weiterbildung bieten.

Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH)
Ein dichtes Netzwerk an Landesverbänden und regionalen Arbeitskreisen bieten die Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH). Die Interessenvertretung von selbständigen Unternehmerinnen, mitarbeitenden Ehefrauen/Lebenspartnerinnen und Angehörigen im Handwerk hat sich die gezielte betriebliche und persönliche Weiterbildung ihrer Mitglieder auf die Fahnen geschrieben. Darüber hinaus werden regelmäßig Stammtische, Workshops und Vorträge angeboten, um den Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen den Frauen zu ermöglichen.

Bundesverband Unternehmerfrauen im Handwerk


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