Starthelfer Ausbildungsmanagement
Hintergrund:
In vielen Berufen zeichnet sich bereits ein Fachkräftemangel ab, da zahlreiche Betriebe in NRW ihre offenen Ausbildungsstellen oftmals nicht besetzen können. Eine Ursache hierfür ist das Berufswahlverfahren jugendlicher Schulabgänger/innen. Der Bekanntheitsgrad vieler angebotener Ausbildungsberufe ist in der Bevölkerung eher gering. Dies führt dazu, dass Jugendliche, beeinflusst durch ihr soziales Umfeld, die Schule, insbesondere auch durch Eltern und den Freundeskreis, berufliche Perspektiven in ihrem »Traumberuf« suchen. Diese »Traumberufe« beziehen sich auf wenige, weit bekannte »Modeberufe«. Die Folgen sind:
- wachsender Fachkräftemangel in den Unternehmen,
- somit eine Verschlechterung der Unternehmenssituation, da aufgrund von fehlenden Fachkräften Wachstumschancen nicht realisiert werden können,
- der Verlust von Ausbildungsbetrieben, da diese sich nicht Jahr für Jahr vergeblich um Bewerber/innen bemühen,
- eine sinkende Ausbildungsqualität durch den Verlust an Ausbildungserfahrung.
Ziele:
Die Besetzung offener Ausbildungsplätze:
Für offene Ausbildungsstellen, die Betriebe aus eigener Kraft nicht besetzen können, sollen qualifizierte Bewerber/innen gefunden werden. Kernzielgruppe sind die unvermittelten Jugendlichen im Ausbildungskonsens NRW und Schülerinnen und Schüler der Abgangsschulklassen.
Akquise von Lehrstellen:
Von Seiten der »Starthelfer Ausbildungsmanagement« besteht ein sehr intensiver Kontakt zu den Betrieben. Deshalb kommt es darauf an, nicht nur die bislang bekannten offenen Stellen zu besetzen, sondern den Zugang zu den Betrieben auch für die Erschließung weiterer Ausbildungsstellen und Praktikumsplätze zu nutzen.
Begleitung der frisch geschlossenen Ausbildungsverhältnisse:
Als Kontaktperson für Probleme im ersten Ausbildungsjahr begleiten die »Starthelfer Ausbildungsmanagement« die Ausbildungsverhältnisse, an deren Zustandekommen sie mitgewirkt haben.
Maßnahmen:
Vermittlung:
Um die dargestellten Projektziele zu erreichen, ist vor allem der Einsatz von »Starthelfern Ausbildungsmanagement« vorgesehen, die Betriebe und Lehrstellensuchende unmittelbar ansprechen und geeignete Partner zusammenführen. Diese Starthelfer kümmern sich einerseits gezielt um diejenigen Betriebe, die von der Problematik unbesetzter Stellen betroffen sind und kontaktiert und vermittelt andererseits lehrstellensuchende Bewerber/innen. Zu den Projektmaßnahmen zählt die Ermittlung der betriebsspezifischen Anforderung an gesuchte Jugendliche. In diesem Zusammenhang ist es eine der wichtigsten Aufgaben, diejenigen jungen Menschen auszusuchen und in die Betriebe zu vermitteln, die vom Anforderungsprofil auch dorthin passen.
Dabei werden keine Betriebe ausgeschlossen, sondern Betriebe, die besondere Unterstützung benötigen, in den Fokus gestellt. Dazu zählen z.B. Betriebe, die wenig oder schlechte Erfahrung mit Ausbildung gemacht haben, deren Inhaber/innen durch Migrationshintergrund den Umgang mit den zuständigen Behörden scheuen, die sich sonst aus der Ausbildung verabschieden würden bzw. gar nicht ausbilden oder seit Jahren unbesetzte Ausbildungsstellen haben.
Beratung und Steuerung:
Die Schülerinnen und Schüler sollen unmittelbar, aber auch mittelbar angesprochen werden, um die Branchen mit offenen Ausbildungsplätzen als Alternative in den Prozess der Berufsentscheidung zu integrieren.
Es sollen Jugendliche direkt, aber begleitend auch Multiplikatoren – wie Lehrkräfte und Eltern – beraten werden, um die besonderen Karrierechancen für eine berufliche Zukunft herauszustellen, die sich hinter eher »unbekannten« oder mit Vorurteilen verbundenen Berufen und Wirtschaftsbranchen verbergen. Dazu werden die vorhandenen Strukturen vor Ort wie Informations- und Beratungskontakte zu Lehrkräften, Schülern und Eltern sowie die gezielte Verbreitung vorhandener Informationsmaterialien genutzt.
Begleitung der vermittelten Ausbildungsverhältnisse:
Als »Kontaktperson« für Probleme im ersten Ausbildungsjahr begleiten die »Starthelfer Ausbildungsmanagement« die Ausbildungsverhältnisse, an deren Zustandekommen sie mitgewirkt haben. Die Starthelfer dienen als erste Anlaufstelle und vermitteln bei Bedarf einen Experten oder geeigneten Ansprechpartner, sei es aus der Kammer oder aus einer anderen passenden Institution, wie der Agentur für Arbeit.
Förderung:

Kontakt:
Wenn Sie als Betrieb oder Jugendlicher Interesse an einer Ausbildungsstellenvermittlung haben, können Sie sich wenden an:
Handwerkskammer OWL zu Bielefeld
Obernstraße 48 | 33602 Bielefeld
Frans Lipperts:
Tel.: 0521/5608-343 | Fax: -339
E-Mail: frans.lipperts(at)handwerk-owl.de
Handwerkskammer OWL zu Bielefeld
(im Hause der Kreishandwerkerschaft HX/WB)
Industriestraße 34 | 33034 Brakel
Marcus Cooper:
Tel.: 05272/3700-19 | Fax: -22
E-Mail: marcus.cooper(at)handwerk-owl.de
Handwerkskammer Düsseldorf
Georg-Schulhoff-Platz 1 | 40223 Düsseldorf
Rainer Weißmann:
Tel.: 0211/8795-604 | Fax: -634
E-Mail: weissmann(at)hwk-duesseldorf.de
Handwerkskammer Dortmund
Reinoldistraße 7–9 | 44135 Dortmund
Stefan Bannach:
Tel.: 0231/5493-308 | Fax: 0231/5493-247
E-Mail: stefan.bannach(at)hwk-do.de
Handwerkskammer Köln
Heumarkt 12 | 50667 Köln
Thorsten Schmitt:
Tel.: 0221/2022-408 | Fax: -292
E-Mail: schmitt(at)hwk-koeln.de
Handwerkskammer Münster
Echelmeyerstraße 1–2 | 48163 Münster
Nina Hidding:
Tel.: 0251/705-1194 | Fax: -1792
E-Mail: nina.hidding(at)hwk-muenster.de
Handwerkskammer Südwestfalen
Brückenplatz 1 | 59821 Arnsberg
Günter Kordell:
Tel.: 02931/877-140 | Fax: -2414
E-Mail: guenter.kordell(at)hwk-suedwestfalen.de
Industrie – und Handelskammer Aachen
Theaterstraße 6-10 | 52062 Aachen
Fritz Termer:
Tel.: 0241/4460-218 | Fax: -314
E-Mail: fritz.termer(at)aachen.ihk.de
Industrie- und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland
Königstraße 18-20 | 59821 Arnsberg
Annette Engel:
Tel.: 02931/878-106 | Fax: -249
E-Mail: engel(at)arnsberg.ihk.de
Industrie- und Handelskammer Bielefeld
(Zweigstelle Minden)
Simeonsplatz 3 | 32427 Minden
Katja Brockmann:
Tel.: 0571/38538-14 | Fax: -15
E-Mail: k.brockmann(at)bielefeld.ihk.de
Industrie- und Handelskammer im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum
Ostring 30–32 | 44787 Bochum
Tenay Urucoglu:
Tel.: 0234/9113-189 | Fax: -239
E-Mail: urucoglu(at)bochum.ihk.de
Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf
Ernst-Schneider-Platz 1 | 40212 Düsseldorf
Sandra Schelonka:
Tel.: 0211/3557-442 | Fax: -429
E-Mail: schelonka(at)duesseldorf.ihk.de
Industrie- und Handelskammer zu Dortmund
Märkische Straße 120 | 44141 Dortmund
Sigrid Lante:
Tel.: 0231/5417-128 | Fax: -329
E-Mail: s.lante(at)dortmund.ihk.de
Ursula Siedenburg:
Tel: 0231/5417-110 | Fax: -329
E-Mail: u.siedenburg(at)dortmund.ihk.de
Niederrh. Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve
Mercatorstr. 22–24 | 47051 Duisburg
Reinhard Zimmer:
Tel.: 0203/2821-495 | Fax: 0203/285349-495
E-Mail: rzimmer(at)niederrhein.ihk.de
Industrie- und Handelskammer für Essen,
Mülheim a. d. Ruhr, Oberhausen zu Essen
Am Waldthausenpark 2 | 45117 Essen
Stefanie Richter:
Tel.: 0201/1892-207 | Fax: -172
E-Mail: stefanie.richter(at)essen.ihk.de
Industrie- und Handelskammer zu Köln
Unter Sachsenhausen 10–26 | 50667 Köln
Carina Zetzmann:
Tel.: 0221/1640-666 | Fax: -649
E-Mail: carina.zetzmann(at)koeln.ihk.de
Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein Krefeld-Mönchengl.-Neuss
Nordwall 39 | 47798 Krefeld
Tel.: 02151/635-455 | Fax: -338
E-Mail: bildung(at)krefeld.ihk.de
Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen
Rathausplatz 7 | 45894 Gelsenkirchen
Roswitha Kuhna:
Tel.: 0209/388-212 | Fax: -101
E-Mail: kuhna(at)ihk-nordwestfalen.de
Industrie- und Handelskammer Wuppertal – Solingen – Remscheid
Heinrich-Kamp-Platz 2 | 42103 Wuppertal
Ilka Heinz:
Tel.: 0202/2490-833 | Fax: -899
E-Mail: i.heinz(at)wuppertal.ihk.de
Westdeutscher Handwerkskammertag
Sternwartstraße 27–29 | 40223 Düsseldorf
Alexander Windlinger:
Tel.: 0211/3007-705 | Fax: -900
E-Mail: alexander.windlinger(at)handwerk-nrw.de
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