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Nr. 21/09: 03.06.2009

Start in die Zukunft für 175.000 Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW teilt mit: Die »Zukunftsinitiative Handwerk Nordrhein-Westfalen« ist gestartet, die rund 175.000 Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen können sich jetzt noch besser auf die Zukunft vorbereiten: In Seminaren, Workshops und rund 5.000 direkten Unternehmensberatungen erhalten die Unternehmen ab sofort Unterstützung, um neue Geschäftsfelder zu erschließen. Dabei geht es unter anderem um neuartige Handwerksprodukte und -dienstleistungen in einer älter werdenden Gesellschaft, um Marketingkompetenz oder die Erschließung von Auslandsmärkten für Handwerksunternehmen. Mit dieser Zukunftsinitiative haben die Spitzenorganisationen des Handwerks im Lande ein breit angelegtes Unternehmensentwicklungskonzept vorgelegt.

Das Projekt wird vom Land unterstützt. Es ist Bestandteil des Mittelstandspakets VI, das die Landesregierung im März beschlossen hat. Die Gesamtkosten für die »Zukunftsinitiative Handwerk Nordrhein-Westfalen« betragen 12 Millionen Euro. Davon werden 8,6 durch das NRW-EU-Ziel-2-Programm finanziert, die restlichen 3,4 Millionen Euro bringt das Handwerk auf.

»Wir wollen mit dieser Zukunftsinitiative Handwerk Nordrhein-Westfalen neue Themenfelder für die Unternehmen erschließen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken um dadurch Arbeitsplätze im Handwerk zu sichern und zu schaffen«, erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben anlässlich des Starts des Projektes heute (3. Juni) in Düsseldorf. Ziel sei es, die Handwerksunternehmen dabei zu unterstützen, veränderte Marktanforderungen und gewandelte gesellschaftliche Bedürfnisse schneller zu erkennen und geeignete Lösungsstrategien entwickeln zu können.

Grundlage für diese Zukunftsinitiative sind die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt Handwerk NRW sowie eine Studie der Baseler Prognos AG. Das Programm wird durch die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) koordiniert, Partner vor Ort sind die Handwerkskammern und die jeweiligen Fachverbände.

Weitere Informationen: www.lgh.de

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Nr. 21/09: 03.06.2009