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Nr. 18/09: 14.05.2009

WHKT-Konjunkturbarometer erschienen: Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreichen das Handwerk in NRW – Dennoch höhere Stabilität als übrige Wirtschaft

Nach den Ergebnissen der letzten Umfrage, die bereits das Übergreifen der Krise auf die Realwirtschaft ankündigte, stellt das aktuell erschienene Konjunkturbarometer fest: Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreichen das Handwerk in NRW. Die Umfrage des WHKT bei rund 20.000 nordrhein-westfälischen Handwerksunternehmen hat eine deutliche Abkühlung des Geschäftsklimas verzeichnen können. Um 15 Punkte verschlechterte sich der Geschäftsklimaindex seit dem Frühjahr 2008. Der handwerkliche Konjunkturindikator, ein Stimmungsindikator, der die Einschätzung sowohl der aktuellen Lage als auch der Geschäftserwartungen der Unternehmer wiedergibt, ist mit 63 Prozent annähernd auf dem Niveau vom Frühjahr 2005, als die Handwerkskonjunktur sich von der Rezession zu erholen begann.

Dennoch: Verglichen mit der übrigen Wirtschaft hat sich das Handwerk bisher weitaus stabiler entwickelt als die übrige Wirtschaft, stellt die Umfrage fest. Zwar seien 53 Prozent der Betriebe von Umsatzeinbußen betroffen, aber immerhin konnten 10 Prozent der Unternehmen auch Umsatzsteigerungen erzielen. Dieser derzeit relativ zu anderen Wirtschaftszweigen stabile Zustand wird auch durch das Geschäftsklima im Handwerk belegt: Trotz der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise befindet sich der Geschäftsklimaindex immer noch über dem Tiefstwert im Frühjahr 2003.

Die aktuelle Ausgabe des WHKT-Konjunkturbarometers mit dem Titel »Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreichen das Handwerk in NRW« kann kostenlos beim WHKT angefordert oder aber als PDF-Datei heruntergeladen werden unter: www.handwerk-nrw.de/konjunkturbarometer. Ansprechpartnerin: Marion Klein, Tel.: 0211/3007-701, Fax: 0211/3007-900, E-Mail: marion.klein(at)handwerk-nrw.de.

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Nr. 18/09: 14.05.2009