Nr. 70/07: 18.10.2007
WHKT kritisiert Verzicht auf bundesweites Zentralabitur: Qualitätsstandards überall, aber nicht bei Schulen?
WHKT-Hauptgeschäftsführer Reiner Nolten kritisiert den Beschluss der Kultusministerkonferenz, auf ein bundesweites Zentralabitur zu verzichten. Das Schulsystem in Deutschland, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, hat sich in den letzten Jahrzehnten der Schulreformen im europäischen Vergleich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert – Qualitätsstandards, wie sie in der Wirtschaft bei Produkten, bei Dienstleistungen und in allen gesellschaftlichen Feldern um sich greifen, konnten hier nicht erfüllt werden.
Zwar hat die derzeitige Landesregierung zentrale Prüfungen in Nordrhein-Westfalen eingeführt, doch der Verzicht auf bundesweit eindeutige Standards ist angesichts eines zusammenwachsenden Europas für das Handwerk nicht akzeptabel.
Laut WHKT-Hauptgeschäftsführer Reiner Nolten zeigt die Kultusministerkonferenz mangelnde Courage, Qualität und Leistung bundesweit im Vergleich nachzuweisen und damit den Schulabgängern jährlich Zeugnisse zu bieten, die uneingeschränkte Akzeptanz bei Hochschulen und Betrieben erfahren.
