Nr. 45/07: 28.06.2007
Matchingprojekt aus NRW überzeugt auch auf Bundesebene
Das Projekt zur Verbesserung der Ausbildungssituation von Betrieben in NRW gilt als Musterbeispiel für die neue Initiative für mehr Ausbildungsplätze auf Bundesebene. Neben der Organisationsstruktur wird auch das Arbeitsmaterial des Landesprojektes zum Aufbau des bundesweiten Gegenstücks genutzt.
Seit Jahren weist das nordrhein-westfälische Vorbild überaus erfolgreiche Zahlen aus. Insgesamt wurden seit Projektbeginn im Oktober 2004 bis heute über 3.500 Ausbildungsstellen akquiriert und weit über 3.000 Jugendliche in Ausbildungsstellen vermittelt. Knapp 40 Lehrlingswerber kümmern sich dezentral in den Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern sowie der Rechtsanwaltskammer Köln darum, Betriebe und Jugendliche passgenau zusammenzubringen und eine erfolgreiche Ausbildung zu unterstützen.
Die vorzeigbaren Ergebnisse sprechen für sich und überzeugten auch in Berlin. Auf Bundesebene werden sich nun 80 Lehrlingswerber nach dem Vorbild des »Matching-Projektes« in NRW für zusätzliche Ausbildungsstellen und die passgenaue Vermittlung von Jugendlichen einsetzen.
Die Koordination des Projektes in Nordrhein-Westfalen läuft über den Westdeutschen Handwerkskammertag, der neben der intensiven Arbeit mit den Lehrlingswerbern auch für Jugendliche, Bildungsträger, Eltern und Betriebe zahlreiche Anregungen, Informationen und Arbeitsmaterialien bereitstellt.
Interessierte können sich auf der Internetseite www.handwerk-nrw.de/matching oder beim Westdeutschen Handwerkskammertag über das Projekt, welches aus Mitteln der EU und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gefördert wird, informieren. Ansprechpartnerin ist Angela Thiele, Telefon: 0211-3007-717, Fax: 0211-3007-900, E-Mail: angela.thiele.
