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Nr. 40/07: 06.06.2007

Handwerk gestaltet seine eigene Zukunft selbst: Düsseldorfer Erklärung zur Zukunft des Handwerks in NRW

Franz-Josef Knieps, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages, stellte heute anlässlich der Abschlussveranstaltung der Zukunftswerkstatt Handwerk NRW in Düsseldorf einen 10-Punkte-Katalog vor. In der »Düsseldorfer Erklärung zur Zukunft des Handwerks in NRW« unterstreicht das nordrhein-westfälische Handwerk seine Zukunftsorientierung und Anpassungsfähigkeit angesichts wachsender Herausforderungen. »Wir wollen das Thema Zukunft dauerhaft als Kernaufgabe in den Strukturen des Handwerks verankern«, so Knieps.

Das Konsenspapier basiert auf Handlungsempfehlungen der Zukunftswerkstatt Handwerk NRW, die im Rahmen ihrer Abschlussveranstaltung heute einen umfangreichen Ergebnisbericht ihrer Arbeit vorlegte. Vertreter aller Handwerkskammern und der größten Fachverbände in NRW einigten sich auf zehn Kernbereiche, in denen sie ihre bisherigen Anstrengungen durch geeignete Maßnahmen intensivieren wollen. So muss sich das traditionell eher produktionsorientierte Handwerk auf den Wandel zu einer Informations- und Wissensgesellschaft einstellen. Beratungs- und Wissensleistungen müssen in marktfähige Produkte umgesetzt werden. Eine weitere Baustelle für ein zukunftsorientiertes Handwerk ist der Mangel an qualifizierten Fachkräften und leistungsstarkem Nachwuchs. Will das Handwerk auch zukünftig seine wichtige Rolle im Innovationsprozess und bei der technologischen Entwicklung verteidigen, muss es auf Qualifikation und Know-how setzen. Im Kampf um die besten Köpfe stehen Handwerksunternehmen jedoch im Wettbewerb mit Arbeitgebern anderer Wirtschaftszweige. Dieser Wettbewerb wird sich bei rückläufigen Erwerbspersonenzahlen aufgrund des demographischen Wandels in Zukunft weiter verschärfen. Hier muss das Handwerk künftig seine Stärken besser nach außen kommunizieren und gerade für junge Menschen attraktive Arbeitsplätze und Karrierechancen schaffen.

Auch im Klimaschutz will sich das Handwerk stärker engagieren und beispielsweise die energetische Sanierung von Gebäuden und dezentrale, erneuerbare Energiesysteme stärker als bislang fördern.

Die Zukunftswerkstatt Handwerk NRW hat als Initiator der gemeinsamen Erklärung der NRW-Handwerksspitze weitere Handlungsansätze und Empfehlungen formuliert. Unter der Adresse www.handwerk-nrw.de/zukunftswerkstatt stehen die Abschlussbilanz sowie die Düsseldorfer Erklärung als Download bereit.

Ansprechpartner des WHKT: Christoph Felten, Tel. 0211/3007-723, E-Mail: cfelten.

 

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Nr. 40/07: 06.06.2007