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Nr. 5/07: 02.02.2007

Eigene Beschäftigungsfähigkeit sichern durch Weiterbildung im Handwerk

Größtes Argument der Teilnehmer/innen an Weiterbildung ist meist die dauerhafte Sicherung der eigenen Beschäftigungsfähigkeit. Aber auch diejenigen, die höher qualifiziert und in ihrem Fach schon weit gekommen sind, nutzen berufliche Weiterbildung und ruhen sich nicht auf dem einmal Erreichten aus. Besonders betriebswirtschaftliches Know-how ist bei Handwerker/innen neben der gewerblich-technischen Qualifikation, die sie etwa mit dem Meistertitel erlangt haben, gefragt.

Jedes Jahr vergibt der Westdeutsche Handwerkskammertag Weiterbildungsgutscheine an die »Besten« der Weiterbildung. Dazu gehören neben Meisterinnen und Meistern aller Handwerke auch Betriebswirte/innen (HWK) und Absolventen anderer anspruchsvoller Weiterbildungsmaßnahmen, die sie mit »gut« oder besser abgeschlossen haben. Seit November 2004 wurden mehrere hundert dieser Gutscheine im Wert von je 500 Euro bei den Bildungsstätten des Handwerks NRW eingelöst. Für die im Durchschnitt 30 Jahre alten Meister/innen ist vor allem die betriebswirtschaftliche Vertiefung mit der Fortbildung »Betriebswirt/in (HWK)« ein neues Weiterbildungsziel (15% aller Gutscheineinlösungen). Angestrebt werden damit anspruchsvolle Führungspositionen in größeren Betrieben. Ähnlich beliebt ist der »Gebäudeenergieberater (HWK)« (12%). Handwerker/innen aller Gewerbe, lernen gemeinsam mit Ingenieuren und Architekten in diesem stark praxisorientierten Lehrgang das Zusammenspiel der unterschiedlichen am Bau vertretenden Akteure kennen, um Energieeffizienz und Ressourcenschonung für den Bauherrn lohnend umzusetzen.

Auch Rhetorik, Selbstmanagement oder vertieftes EDV-Know-how sind gefragt. Gerade dies sind die Qualifikationen, die den persönlichen Erfolg und den Erfolg eines Betriebes entscheiden können.

Die Weiterbildungsförderung ist Bestandteil der »Initiative für mehr Weiterbildung« im Handwerk NRW, die finanziell gefördert wird von der Europäischen Union und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Handwerkskammern in Nordrhein-Westfalen bieten allen Erwerbstätigen im Rahmen dieses Projektes individuelle, laufbahnorientierte Weiterbildungsberatung an. Kontakt:

Handwerkskammer Aachen: Sofia Krahnen, Tel.: (0241) 9674-123, sofia.krahnen

Handwerkskammer Arnsberg: Christoph Dolle, Tel.: (02931) 877-305, christoph.dolle

Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld: Karin Meier, Tel.: (0521) 5608-513, karin.meier

Handwerkskammer Dortmund: Sabine Ewert, Tel.: (0231) 5493-601, sabine.ewert

Handwerkskammer Düsseldorf: Sigrid Lisson, Tel.: (0211) 8795-423, infozentrum

Handwerkskammer zu Köln: Marion Uckermann, Tel.: (0221) 2022-350, uckermann

Handwerkskammer Münster: Frank Förster, Tel.: (0251) 705-1454, frank.foerster

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Nr. 5/07: 02.02.2007