Nr. 34/11: 13.10.2011
WHKT-Präsident Willy Hesse: Emotionale Stimmung nicht auf Geschäftsklimaindex auswirken lassen
Die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben aktuell ihre Wachstumsprognose für das kommende Jahr von 2,0 auf 0,8 Prozent gesenkt und damit auch scharfe Kritik an der Krisenpolitik der Regierungen sowie der EZB geübt und die Hoffnungen für das vollständige Überwinden der Krise stark eingedämmt.
Die Auswirkungen schlechter Wirtschaftsprognosen auf die Stimmung in der Wirtschaft selbst hatte WHKT-Präsident Willy Hesse jüngst während der WHKT-Herbstvollversammlung thematisiert. »Wir wissen um die große Bedeutung emotionaler Kriterien für die Stimmung in der Wirtschaft. Damit der Wirtschaftsbereich Handwerk nicht von den vielfältigen Bereichen der Krise erfasst wird, ist es wichtig, das wir unabhängig von den (…) Sorgen die guten Zahlen, die das Handwerk aktuell erreicht, weiter in den Vordergrund stellen.«
Hesse stellte während seines Berichtes zur Lage des Handwerks in Nordrhein-Westfalen fest, dass die Auftragslage im Handwerk gut und die Beschäftigung stabil sei und dass es maßgeblich dem Mittelstand und dem dualen Bildungssystem zu verdanken sei, dass Deutschland bisher so erfolgreich die Krise hat bewältigen können.
»Mit diesem Selbstbewusstsein (...) können wir bei allen Problemen zuversichtlich auf Basis der Erfolge des laufenden Jahres in die Zukunft schauen«, so Hesse.
